„Tauben-Bahnhof“ ein Projekt des IMBSE Moers

Eröffnung des »Taubenbahnhofs Moers«

Das Projekt „Tauben-Bahnhof“ Moers ruht im wesentlichen auf drei Säulen:

  1. Probleme mit Straßentauben in Moers und umliegenden Städten
  2. Von der ARGE geförderte Maßnahmen (1 Euro-Jobs, Entgeld-Maßnahmen)
  3. HSA (Hauptschulabschluss-Kurs) und Qualifizierungen in öffentlichen Arbeitsgelegenheiten

 

 

Zu 1. Probleme mit Straßentauben in Moers und umliegenden Städten

Bei der Stadt Moers handelt es sich um die „kleinste Großstadt“ (knapp über 100.000 Einwohner) in Deutschland. Wie in ähnlichen Städten dieser Größenordnung hat auch Moers ein sogenanntes Tauben-, oder genauer, Straßentauben-Problem.

 

An mehreren Orten in der Innenstadt (Neumarkt mit Stadtkirche, Kaufhaus Horten, Repelen) hatten sich größere Taubenpopulationen von bis zu 150 Tieren gebildet. Natürlich waren damit auch die bekannten Probleme insbesondere Verschmutzung von Gebäuden, Anlagen und Gehwegen sowie „wildes“ Taubenfüttern verbunden.

 

Wir schätzten, dass sich zeitweilig bis zu 1000 Straßentauben im Stadtgebiet Moers aufgehalten haben.

 

Alle üblichen Maßnahmen (Tötung, Vertreibung, Fütterungsverbote) zur Reduzierung der Vögel haben sich auch hier als nicht sinnvoll erwiesen. Innerhalb kürzester Zeit waren die Taubenpopulationen erneut an den bekannten Standorten und in der ursprünglichen Größe vorhanden.

 

Das Projekt „Taubenbahnhof Moers“ setzt deshalb nicht auf eine Vernichtung der vorhandenen Bestände, sondern will versuchen mit gezielten Maßnahmen eine dauerhafte Regulierung der Taubenschwärme auf ökonomisch und ökologisch sinnvollem Wege zu erreichen.


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