Stadttauben

In unseren Städten leben Millionen von Stadttauben. Sie werden von den meisten Menschen verächtlich, als »Ratten der Lüfte« bezeichnet. Neben den Menschen, die den Stadttauben mit Angst und Misstrauen begegnen, gibt es eine erhebliche Anzahl von Mitbürgern, denen das Wohl dieser Tiere sehr am Herzen liegt.

So polarisiert die Stadttaube die Bevölkerung und die Kommunen finden sich überwiegend hilflos gefangen zwischen den Stadttaubengegnern, der Schädlingsbekämpfungsindustrie, dem Denkmalschutz und dem Tierschutz.

Es besteht somit der dringende Bedarf nach Aufklärung im Bereich der Bürger und Kommunen sowie nach universellen ökonomisch, wie ökologisch nachhaltigen Stadttaubenmanagement-Konzepten.


Probleme

Unumstritten gibt es in Städten häufig Überpopulationen der Stadttauben. Die meisten Städte stellt dies vor große ökonomische Probleme.

Beklagt wird häufig, daß der Kot der Tiere die Bausubstanz von Denkmälern schädigt, Gebäudefassaden verschmutzt und die Beseitigung der Kotspuren erhebliche Reinigungskosten verursacht. Des Weiteren lastet man den Tauben verschiedenste Krankheiten an, welche angeblich auch auf Menschen übertragbar sind. Verursacht durch Überpopulation entsteht nicht nur für die Tiere erheblicher Leidensdruck sondern auch für Menschen.

Diese Probleme können ökonomisch sinnvoll und im Sinne der Tiere und Menschen gelöst werden. Als Synergieeffekt besteht die Möglichkeit, Arbeitsplätze zu schaffen.


Lösungsansätze

Städteübergreifende, nachhaltige, mit dem Tierschutzgesetz in Einklang stehende Lösungen existieren bislang nur ansatzweise und werden zumeist privat getragen. Tatsache ist jedoch, dass wenn der Mensch nicht regulierend in die Population der Stadttauben eingreift, deren Bestände und die damit verbundenen Probleme immer größer werden.

Einzelmaßnahmen wie Tötung, konzeptlose, nicht fachgerechte Vergrämung und generelle Fütterungsverbote sind gänzlich wirkungslos und verschlingen Gelder, welche in nachhaltige Konzepte eingebunden, deutlich positive Effekte für Mensch und Tier ermöglichen.

Die Präsentation nachhaltiger ökonomischer wie ökologischer Lösungskonzepte ohne Tötungsmaßnahmen ist die Aufgabe dieser Tagung.


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